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Überblick über die Baugeschichte der Kirche am Südstern | |||||
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1890
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Durch Engagement des Evangelisch-Kirchlichen Vereines zur Bekämpfung der religiös-sittlichen Notstände werden Kirchenneubauten in Berlin auf strategisch wichtigen Plätzen errichtet. Dazu gehören die Kaiser-Wilhelm - Gedächtniskirche, die Lutherkirche auf dem Dennewitzplatz, sowie die Garnisonskirche auf dem Südstern. | ![]() |
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1893
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Der Bauantrag des vorangegangenen Jahres wird genehmigt. Wegen der Nähe zu den Garnisonsübungsplätzen auf dem Tempelhofer Feld wird die Heeresverwaltung als Bauherr bestimmt. Für Entwürfe und Bauausführung zeichnet der Intendantur- und Baurat Ernst August Roßteuscher. | |||||
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1894
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Am 18.April wird der Grundstein für die Kirche am Südstern gelegt. | |||||
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1897
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Am 8 Mai wird die Kirche in Gegenwart des Kaiserpaares feierlich eingeweiht, und dient fortan als Garnisonskirche für die, vor den Toren Berlins stationierten Truppen. Die Kosten für das im damalig hochmodernen neugotischen Stil errichtete Bauwerk betrugen stolze 750.000 RM. Das heißt, ca. 466 M pro qm bebaute Fläche bzw. ca. 468 M für jeden Sitzplatz. Für das Bauwerk (außen) wurde Schlesischer, Alt-Warthauer Sandstein verwendet, für die Innenverkleidung Gothaer Sandstein. | |||||
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1918
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Mit dem Ende des 1.Weltkrieges und der Novemberrevolution 1918/1919 wird die enge Verbindung zwischen Staat und Kirche beseitigt. Durch den verlorenen Krieg geht auch die Bestimmung als Garnisonskirche verloren. Die großen Kirchen der Umgebung decken die kirchliche Versorgung der Einwohner des Bezirks zu Genüge ab. | |||||
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1922
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Auf Veranlassung des Evangelischen Konsistoriums der Mark Brandenburg wird die Kirche auf 30 Jahre vom Reichsfiskus gepachtet, um sie als evangelisches Gotteshaus zu erhalten. | |||||
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1944/
1945 |
Im letzten Kriegswinter wird auch die Kirche von Bomben getroffen. Schäden: Zerstörung aller Fenster, Einsturz des Mittelturms (der Turm wird nicht mehr erneuert), Beschädigung des Hauptdachs, ein Loch im Hauptturm. Nach dem Krieg lässt die Stadtmission die Kirche Stück für Stück wieder instand setzen. | |||||
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1945
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Die Berliner Stadtmission pachtet die Garnisonskirche um sie für gottesdienstliche Zwecke zu nutzen. | |||||
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1970
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Die Berliner Stadtmission bezieht andere Räume in der Johanniterstraße. Die Kirche wird von der Evangelischen Kirche Berlin an die serbisch-orthodoxe Kirche verpachtet. Der Innenraum wird durch den Einbau einer verschalten Kirche in der Kirche (Kubus) an die Verhältnisse der serbisch-orthodoxen Gemeinde angepasst. | |||||
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1981
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Die Kirche steht leer. Verschiedenste Nutzungspläne für die Kirche werden diskutiert: ein städtischer Konzertsaal, eine Moschee, ein Kino, ein Museum... | |||||
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1982
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Nach Verhandlungen mit der Evangelischen Landeskirche und dem Bundesfinanzministerium kauft das Christliche Zentrum Berlin unter Leitung des damaligen Hauptpastors Volkhard Spitzer die Garnisonkirche am Südstern im Mai desselben Jahres. | |||||
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1982
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Nach nur zweimonatigen Umbau- und Renovierungsarbeiten wird am 19. Juni der erste Gottesdienst in der Südsternkirche in Anwesenheit von Repräsentanten der verschiedenen Konfessionen gefeiert. | |||||
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1984
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Durch die großzügige Spende eines Mitglieds werden die Fenster im Altarraum erneuert. | |||||
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1997
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Das Christliche Zentrum Berlin feiert das 100 jährige Bestehen der Kirche am Südstern. | |||||
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2001
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Im Sommer wird mit Spendenmitteln u.a. eine neue Heizung eingebaut. Die Arbeiten sind so umfangreich, dass die Gemeinde einige Monate ihre Gottesdienste in der nahen Johannesbasilika feiert. | |||||
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2004
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Am 15. August vereinigen sich das Christliche Zentrum Berlin und die freie Christengemeinde Tabor (BFP-kdöR) in der Kirche am Südstern. Circa 900 Gottesdienstbesucher nehmen an dem Festakt teil. | |||||
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Von den Glocken
sind nur noch zwei erhalten, in f´ und g´ Stimmung (1896 & 1934)
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